EMERALD LIES – Dates

SOPHISTICATED - News

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Rate your Music - Bewerung vom 20.12.2014

  • Emerald Lies "Different View Pt.2 - Green Turns Blue" small review

    "Germans Emerald Lies, named after the eponymous Marillion song, were formed in 1988 by guitarist Thomas Kuechenmeister and drummer Claus D.Weber after the disbanding of their previous project Analysis.Chris Cantow was recruited on bass and by 1989 they made their stage debut.However, the following year Cantow left and he was replaced by ex-Analysis bassist Joerg Karl, while the line-up was expanded to a quartet with the addition of Sigmar Pospiech on keyboards.Despite the music progress, the growing fame and the large number of lives this formation lasted for only a couple of years and the band dissolved due to disagreements.Many years later Kuechenmeister, Weber and Karl decided to take a second chance on Emerald Lies, finally their first output came out independently under the title ''Different view pt. 1 - Life on Earth?'' in 2011."

    The music of the trio lies somewhere between a RUSH-like Power Rock and SCORPIONS's 70's Hard Rock stylings, while there are also some strong references to the Kraut Rock scene, especially BIRTH CONTROL during their baby steps or early ELOY.You wonder if this is progressive music at all, the answer is this is closer to German Hard Rock of the 70's with some proggy flashes in specific tracks, like on the opener ''G.O.D.'', which is a very RUSH-influenced case full of breaks and tempo changes or ''Gone wrong'', which lies somewhere between ''2112''-era RUSH and ''Inside''-era ELOY.Of course the whole case about these kind of works is to be efficient, melodic, energetic and sometimes lyrical to come up with a satisfying result and the truth is that Emerald Lies have done it pretty well, offering tight songwriting, multiple atmospheres and different levels of energy in an album highlighted by the excellent guitar moves of Kuechenmeister.I respect the fact that the guys didn't push the thing too far, releasing a work of around 40 minutes to deliver a balanced effort.Nice guitar tunes and solos overall with a 70's Hard Rock and Prog flavor and the vocals are pretty cool and definitely suitable to the style, despite the slight German accent.''Dead end'' has to be one of greatest guitar-based compositions of the year with a vintage-styled guitar- and vocal work akin to 70's German Heavy/Psych groups and an absolutely grandiose chorus with mascular riffing.

    Go and get this, if you love Kraut-styled Hard Prog with some RUSH comparisons.Very dynamic and passionate music and pretty solid songwriting.Warmly recommended.


CD Kritik Babyblaue Seiten vom 07.11.2014

  • Different View Pt. 2 - Green Turns Blue

    Emerald Lies haben vor zwei Jahren mit "Different View Pt. 1 - Life On Earth" ganz achtbar debütiert, da ist ein Nachfolger doch immer gerne gesehen. Dieser liegt nun unter dem logischen Titel "Different View Pt. 2 - Green Turns Blue" vor, und wie zu erwarten war, führt das Trio aus Hessen den Stil seines Debüts schlüssig fort. Im Großen und Ganzen schließt nämlich "Green Turns Blue" an seinen Vorgänger an und bietet einmal mehr überwiegend rockige Musik in klassischer Power-Trio-Manier, die die abwechselnd optimistisch und hoffnungsvoll oder aber melancholisch und reserviert daherkommt. Ihre Komplexität beziehen Emerald Lies dabei nach wie vor aus souverän in die recht eingängigen Lieder eingeschleusten Rhythmusspielchen, überlegten Songstrukturen und nicht zuletzt einem Hang zu ausgefeilten Melodien.

    Was heißt das jeweils mit Blick auf die einzelnen Songs? Nun, was den Gesang angeht, fällt auf, dass beispielsweise "Frizzling Death" und "Mother Earth" durchaus einige Referenzen an alles zwischen Eloy (ersteres Stück spricht passenderweise auch noch von "Silent Cries") und den Flower Kings haben, und "Grand Illusion" erzählt seine Geschichte regelrecht. Der vertrackte Rhythmus fällt am deutlichsten in "Mother Earth", das in dieser Hinsicht ein wenig an "After Math" von Simon Says erinnert, sowie "Requiem" auf, aber auch andere Nummern wie etwa "Frizzling Death" haben durchaus derartige Tendenzen aufzuweisen. Im Gesamtzusammenhang mit dem ansonsten eher geradlinigen Material lässt das alles an King's X denken, für den Vergleich mit Rush fehlt dem stets in schwelgerische Momente verfallenden Material indes noch der rechte Biss.

    Und schließlich noch due Strukturierung: Da fällt beispielsweise einmal mehr "Frizzling Death" mit seinem Gegensatz aus eher ruhigen Abschnitten mit Gesang und kraftvollen Instrumentalen Passagen auf (wobei die Gitarrensoli sogar ziemlich zeitlos klingen - das kann aber auch daran liegen, dass sie im Mix eher hinten stehen), und auch "Cities" ist bemerkenswert. Letzteres beginnt als melancholische Halbballade mit floydigem Großstadt-Rock à la Osta Lcve, nur um dann gegen Ende den großen Ausbruch zu wagen. Eher unfreiwillig fällt noch "U Turn" in diese Kategorie, das hart und mit überaus kratziger Gitarre ein wenig unbeholfen anfängt, sich gegen Ende aber mit einem umso stimmigeren Arrangement (samt Gesang) und einem Bass-Solo (samt kurzer Referenz an "Paradise City" von Guns 'N' Roses) wieder zum Guten wendet.

    Überhaupt sind es zudem noch zahllose kleine Assoziationen und Anklänge an bekanntes Material, die einen gewissen Reiz an "Gree Turns Blue" ausmachen. So erinnert das kurze Übergangsstück "On The Mountain" lustigerweise an die von Alan Arkin und Christopher Lee gesungene Nummer "Evil Mr. Midnight" aus der trashigen Superhelden-Musical-Parodie "The Return Of Captain Invincible" und der Refrain von "Grand Illusion" könnte einem aus Meat Loafs "Bat Out Of Hell" bekannt vorkommen ("Then I'm dying at the bottom of a bit in the blazing sun..."). Zu vermerken wäre schließlich noch, dass lediglich das eher simple "Lies" und das harte, aber wenig überzeugende "Requiem" etwas abfallen - der Rest liegt allerdings auf annähernd gleichem und vor allem hohem Niveau.

    Insgesamt ist "Different View Pt. 2 - Green Turns Blue" damit erneut eine durch und durch erfreuliche Angelegenheit. Emerald Lies halten problemlos das Niveau ihres Debütalbums und können durch nuancierte Weiterentwicklung den interessanten Eindruck hinterlassen, einen zum Debütalbum kongruenten Stil zu bieten, ohne sich direkt zu wiederholen. Und so sollte man Emerald Lies wohl auch weiter im Auge behalten, wenn man an aktuellen Bands interessiert ist, die einen eingängigen und komplexen Stil irgendwo zwischen King's X und Pink Floyd bieten - wer RPWL, Osta Lcve und ähnliche Bands schätzt, sollte auch hier gerne mal genauer hinhören.

    Gunnar Claußen
    © Babyblaue Seiten 2014


New Prog Releases vom 06.10.2014

  • Emerald Lies "Different View Pt.2 - Green Turns Blue" small review

    "The second part of 'Different View', which perfectly harmonizes with the debut, the band from Friedberg/Hessen obliviously follow their own way and raise the sum of musical facettes. The central theme, the examination of humdrum as well as global aspects to life, whirling through the album, which again had been recorded in Heinz' frankfurt studio."


Artikel in der Wetterauer Zeitung vom 02.10.2014

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Artikel in der Wetterauer Zeitung vom 04.12.2013

  • Emerald Lies feiert musikalische Silberhochzeit

    wz 131204Progressiver Rock, zeitlos und trendfrei: Emerald Lies bei einem Auftritt im Jahr 2011. Am Samstag wird »Silberhochzeit« gefeiert. Im Hintergrund ehemalige Bandkollegen. (Foto: pv)

    Jetzt wird zusammen »Silberhochzeit« gefeiert. Zwar legte die Band eine lange Pause ein, trotzdem feiert das Trio nun sein 25-jähriges Bestehen. Die drei Musiker legen Wert darauf, »dass wir unserer Linie immer treu geblieben sind«, wie Schlagzeuger Claus D. Weber aus Friedberg sagt. Mit dabei sind noch Gitarrist Thomas Küchenmeister aus Wölfersheim und Bassist Jörg Karl aus Beienheim.

    Von Beginn an spielte die Band ausschließlich eigene Stücke, die man als trendfrei und zeitlos bezeichnen kann. Als »Sophisticaded Rock« bezeichnet das Trio seine Musik. Die Band ging Mitte 1988 aus dem vorherigen Bandprojekt Analysis hervor, das es jedoch niemals auf die Bühne schaffte. Nachdem die meist fünf- oder sechsköpfige Formation aufgelöst war, blieben Gitarrist Thomas Küchenmeister und Drummer Claus D. Weber übrig. Mit dem befreundeten Bassisten Chris Cantow wurde das Trio komplett und die Band nannte sich Emerald Lies nach einem Song auf dem Album »Fugazi« von der Band Marillion.

    Nach ein paar Monaten Probe im damals »alternativen Teil« des Ockstädter Schlosses war die Band soweit und konnte zur Eröffnung des »Café Kaktus« auftreten, was weitere Gigs dort zur Folge hatte. Das Trio spielte damals auch als Begleitband für den Sänger und Gitarristen Horst Weber von der »Stage-Band« und gab die selbst komponierten Stücke in einem eigenes eingeschobenen Set zum Besten.

    Auf Dauer waren die Ziele der Bandmitglieder zu unterschiedlich, so dass 1990 Jörg Karl den Bassisten Chris Cantow ersetzte. Karl war bereits bei Analysis dabei. Schnell erkannten die Drei, dass für diese Art von Musik ein Keyboarder von großem Nutzen sein würde, diesen Part übernahm mit Sigmar Pospiech ein fähiger Tastenspieler. Die Musik entfaltete sich sehr rasch, die Auftritte nahmen zu und die kleine Fangemeinde wuchs, bis die Musiker ab Mitte 1992 aufgrund von »bandinternen Unstimmigkeiten« getrennte Wege gingen. »Wir waren damals noch jung, jeder hatte andere private und berufliche Pläne«, blickt Weber zurück.

    Am Samstag »fast unplugged«

    Viele Jahre gingen ins Land, bis Weber eher zufällig Küchenmeister wieder traf und zu einem Auftritt seiner Band Coda einlud. Ende 2008 folgte der Gitarrist der Einladung und Weber schlug nach 16 Jahren eine Reunion von Emerald Lies vor. Küchenmeister und Jörg Karl stimmten zu, noch im Januar 2009 probten die drei das erste Mal.

    Seitdem spielt das Trio wieder seine komplexe, aber melodische Rockmusik mit progressiven Einflüssen und verbindet diese mit den verträumten, nachdenklich stimmenden oder auch surrealistischen Texten, die allesamt aus der Feder von Claus D. Weber stammen. Im August 2012 wurde das Debut-
    album in Eigenproduktion veröffentlicht, das zweite Album steht kurz vor der Fertigstellung und wird voraussichtlich im Frühjahr 2014 erhältlich sein. Der Eintritt am Samstag im Backstage ist frei, stattdessen wird der Hut wieder herumgehen. Die drei Musiker werden ihre Songs »eher reduced« (Weber) vortragen, sozusagen fast unplugged. »Unseren vielen Fans wird das gefallen«, ist sich Claus D. Weber sicher. Und Harry Thyssen sicher auch.